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Die staatlichen Gesellschaften der Ölförderländer und die
international tätigen privaten Ölgesellschaften haben im Jahr 2000 ihre Ausgaben für
Exploration und Förderung von Öl und Gas kräftig erhöht. Das hat sich
ausgezahlt, die weltweiten Ölreserven stiegen um 1.659 Millionen Tonnen, entsprechend 1,2
Prozent. Dies geht aus der Broschüre "Oeldorado 2001" der Esso hervor. Damit war der
Reservenzuwachs 50-mal grösser als der Verbrauchsanstieg, der sich um 33 Millionen Tonnen auf
3.500 Millionen Tonnen erhöhte.
Die Welt-Erdölförderung wuchs um 3,4 Prozent von 3.452 Millionen
Tonnen auf 3.571 Millionen Tonnen. Alle OPEC-Länder im Nahen Osten haben ihre Förderung
ausgeweitet, wobei auf Saudi Arabien mit zusätzlich 28 Millionen Tonnen (ein Plus von 6,8
Prozent) der grösste Anteil entfiel. Auch in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion wurde
die Produktion mit 24,5 Millionen Tonnen um 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausgeweitet.
Die Welt-Raffineriekapazität ging um 0,3 Prozent auf 4.066 Millionen Tonnen
zurück. Dieser Rückgang ist auf Veränderungen in den Raffineriekapazitäten
Russlands zurückzuführen. Im asiatisch-pazifischen Raum stieg die
Raffineriekapazität wie in den Vorjahren an.
Der Welt-Ölverbrauch stieg auf 3.500 Millionen Tonnen. In Europa sank der
Verbrauch aufgrund von Einspareffekten trotz eines konjunkturellen Aufschwungs um 0,2 Prozent auf
rund 747 Millionen Tonnen. In den anderen Regionen der Welt stieg er dagegen, wenn auch nur leicht.
Weltweit stieg der Verbrauch um 33 Millionen Tonnen.
Auch bei Erdgas zeigte sich ein kräftiger Anstieg der Reserven. Sie wuchsen
um 2,6 Prozent auf 149 Billionen Kubikmeter. Die Förderung erhöhte sich auf 2.445
Milliarden Kubikmeter, ein Zuwachs um 1,5 Prozent. Zürich, 19. Juli 2001
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Esso Schweiz
GmbH Walter Zingg, Public Affairs Telefon: 044 / 214 44 45 Fax: 044 / 212 17
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