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The Outlook For Energy
Die Energienachfrage von morgen
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ExxonMobil Energieprognose „Outlook for Energy: A View to 2030” zeigt eine steigende Nachfrage, eine verbesserte Energieeffizienz und einen breiten Energiemix auf

Wirtschaftlicher Fortschritt, Bevölkerungswachstum und das Streben nach verbesserten Lebensstandards in den Entwicklungsländern sowie eine verbesserte Energieeffizienz – das sind die Schlüsselfaktoren, die in den kommenden zwei Jahrzehnten auf die weltweite Energienachfrage einwirken werden. Zu diesem Schluss gelangt die im November 2007 von ExxonMobil veröffentlichte Prognose „Outlook for Energy: A View to 2030“. Jährlich aktualisiert, stellt sie bei ExxonMobil seit vielen Jahrzehnten eine Grundlage für die Geschäftsplanung dar und fördert zudem das öffentliche Verständnis für den Bedarf und die weltweiten Herausforderungen auf dem Energiesektor.

Jedes Jahr stellen ExxonMobil Mitarbeiter die Energieprognose rund um die Welt vor – gegenüber Vertretern aus Industrie, Politik und Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen, Interessenverbänden und von Universitäten. Durch dieses Engagement ergeben sich gute Gelegenheiten, die Einschätzung des Unternehmens zu den längerfristigen Trends und Herausforderungen im Energiebereich zu kommunizieren. Ebenso werden Impulse für eine überlegte und fachlich fundierte Auseinandersetzung mit den bedeutenden weltweiten Energiethemen der nächsten Jahrzehnte gegeben.

Die Prognose basiert auf detaillierten Analysen zu rund 100 Ländern, 15 Bedarfssektoren und 20 verschiedenen Energieträgern. Es fließen Einschätzungen zur Entwicklung der Wirtschaftskraft und zum Bevölkerungswachstum ein, ebenso wie Prognosen zu Durchbrüchen bei der Energieeffizienz und technischen Weiterentwicklungen. Alle Energieträger von Öl, Gas oder Kohle über Kernenergie bis hin zu Biokraftstoffen, Wind- und Solarenergie werden berücksichtigt. So entsteht eine umfassende Analyse zukünftiger Tendenzen in der Energienachfrage und -versorgung. Sie stimmt weitgehend überein mit den Erwartungen anderer Organisationen wie der Internationalen Energieagentur (IEA) und der US-amerikanischen Energy Information Administration (EIA).

Kernthesen des „Outlook for Energy”

  • Der Energiebedarf wird im Zeitraum 2005 bis 2030 jährlich um durchschnittlich 1,3 Prozent ansteigen, einerseits vorangetrieben durch wirtschaftliches Wachstum und andererseits abgemildert durch Fortschritte bei der Energieeffizienz.
  • Der überwiegende Teil der Nachfragesteigerung ist auf die Entwicklungsländer zurückzuführen. Hier wachsen Wirtschaft und Bevölkerung sehr schnell, und Milliarden von Menschen werden im Zuge besserer Lebensstandards eine höhere Energieversorgung einfordern.
  • Mehr als 40 Prozent der weltweiten Zunahme bei der Energienachfrage entfällt auf den Stromerzeugungssektor. Dabei konzentriert sich das Wachstum auf die Entwicklungsländer.
  • Prognostiziert wird bis 2030 eine Zunahme der welt­weiten Energienachfrage um ein Drittel im Vergleich zu heute auf fast 325 Millionen Barrel Öläquivalent täglich. Um diesen Bedarf zu decken, bedarf es eines breiten Angebots an Energieressourcen.
  • Fossile Brennstoffe werden bis 2030 weiterhin etwa 80 Prozent der Energienachfrage decken, wobei auf Öl und Gas rund 60 Prozent entfallen.
  • Bei den erneuerbaren Energien werden neben Biokraftstoffen auch Wind- und Solarenergie mit einer Steigerungsrate von jährlich etwa neun Prozent deutlich zulegen, was wesentlich auf staatliche Auflagen und Subventionen zurückzuführen ist. Diese Energieformen stellen derzeit rund 0,5 Prozent des weltweiten Energieangebots. Für 2030 wird ein Anstieg ihres Anteils auf etwa zwei Prozent erwartet.
  • Die Energieeffizienz hat sich seit 1980 um etwa ein Prozent jährlich verbessert. Fortlaufende Verbesserungen aufgrund von Entwicklung und Anwendung fortschrittlicher Technologien werden diese Rate 2005/ 2030 auf durchschnittlich 1,6 Prozent erhöhen.
  • Weltweit betrachtet werden sich die durch Energienutzung und -bereitstellung bedingten CO2-Emissionen bis 2030 erhöhen: Auf jährlich 37 Milliarden Tonnen, gegenüber 27 Milliarden Tonnen im Jahr 2005.
  • Die erwartete Zunahme der CO2-Emissionen unterscheidet sich in den Industrie- und Entwicklungsländern. Die verstärkte Nutzung von Kohle und ein starkes Wachstum bei der Verwendung aller fossilen Brennstoffe wird die durch die Energienachfrage be­dingten CO2-Emissionen in den Entwicklungsländern um etwa zwei Prozent pro Jahr erhöhen. In den Industrie­nationen wird eine insgesamt geringere Nachfragesteigerung bei der Energie und eine geringere Bedeutung der Kohle den CO2-Ausstoß bis 2030 nahezu konstant halten.
  • Um die Zunahme der CO2-Emissionen zu bremsen, sind eine weltweite Zusammenarbeit, technologische Fortschritte bei der Verbesserung der Energieeffizienz und erhebliche Investitionen über Jahrzehnte notwendig. Nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen müssen markwirtschaftlichen Prinzipien folgen und die gesamte Wirtschaft, vom Produzenten bis zum Verbraucher, einbeziehen.

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